Tagungen / Workshops /Ausstellungen des Forschungsprojekts
Ringvorlesung „Aufführen. Aufzeichnen. Anordnen.“ Räume und Medien der Psychotherapie

15. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016

Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg
Campus Große Straße 107
Vorlesungsraum
Termine:
18:15 – 19:45 Uhr

Vortrag 1
15. Oktober 2015
Céline Kaiser & Sophie Ledebur
Aufführen Aufzeichnen Anordnen. Einführungsvortrag

weitere Informationen unter
www.aufführen-aufzeichnen-anordnen.de

Ausstellung: SzenoTest

Eine szenische Ausstellung zur Geschichte der Theatrotherapie

24.11.2012 bis 1.12.2012
Ort: Ständige Vertretung, Hoher Wall 15, Dortmund

Eröffnung: 24.11.2012, 15h
Eröffnungsvortrag:
Prof. Dr. Ulrich Streeck

Die Pressemitteilung ist
hier als Download verfügbar.

Eine Kooperation zwischen:
Universität Bonn, Dr. Céline Kaiser
Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design
Ständigen Vertretung, Dortmund

szenotest

Ständige Vertretung in GoogleMaps
anzeigen lassen.
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Aktuelle Veranstaltung: Spiel Form Subjekt

Wissenschaftlicher Workshop und Eröffnung der Modellausstellung

24. Juni 2011, 14:15 h bis 20 h
Ort: »Villa«, FH Dortmund, Fachbereich Design, Max-Ophüls-Platz 1, Dortmund


Eine Kooperation mit der FH Dortmund, Fachbereich Design


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Das Tagungsprogramm können Sie hier als PDF-Dokument auf Ihren Rechner laden.
Die Anfahrtskizze können Sie
hier als PDF-Dokument auf Ihren Rechner laden.

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Aktuelle Veranstaltung mit Milo Rau

17. Dezember 14-16 Uhr, HS XII
Vortrag von Milo Rau: Wiederholung und Wahrheit. Zur Methode des »Reenactment«

17. Dezember 16-18 Uhr und 18. Dezember 9:00 - 12:30 Uhr
Workshop mit Milo Rau zu »Formen und Funktionen des Reenactment«

Milo Rau – Wiederholung und Wahrheit. Zur Methode des „Reenactments“

In Reenactments werden historische oder populärkulturelle Ereignisse nicht nur analysiert und dokumentiert, sondern durch ein unvermitteltes Eintreten in die jeweilige Situation neu (oder überhaupt erst) erlebbar gemacht. Wie Geschichte funktioniert, zeigt sich experimentell, indem das Ereignis selbst dokumentiert und re-inszeniert, eben reenacted wird. Der Berliner Regisseur und Autor Milo Rau zeichnet in seinem Vortrag Geschichte und Methodik des "Reenactments" nach: Ende des 19. Jahrhunderts als hermeneutische Methode in den Geschichtswissenschaften entwickelt, fand die Praxis des Reenactments  schnell in der modernen Massenkultur als Überbegriff für alle möglichen Formen "erlebter Geschichte" eine neue Heimat. In den 70er Jahren sind Strategien des Reenactments in der Performance-Kunst reanimiert worden und breiteten sich von dort in viele Bereiche künstlerischer und populärkultureller Projekte aus. Begehbare Themenparks, die nachgestellten Szenen in Uli Edels „Baader Meinhof Komplex“, Massimo Furlans WM-Reenactment “Numéro 10” – die Liste liesse sich unbegrenzt fortsetzen.

Anhand von ausgewählten Beispielen aus Kunst, Theater, Film und Populärkultur sowie praktischen Übungen wird im Rahmen eines darauf folgenden Workshops auf Möglichkeiten des Genres eingegangen. Die kritische Erarbeitung eines eigenen Reenactments ist Ziel des Workshops.

Milo Rau, Leiter des Künstler- und Forschernetzwerks IIPM - International Institute of Political Murder, ist neben seiner Arbeit als Theater- und Filmregisseur als Autor, Journalist und Dozent tätig. Zuletzt war von ihm das Reenactment „Die letzten Tage der Ceausescus“ zu sehen, das unter für das Berliner Theatertreffen nominiert und ans Festival d'Avignon eingeladen wurde und zu einem Prozess des letzten Sohns des Diktatorenpaars gegen den Künstler führte. Momentan arbeitet Milo Rau an der Studie „Die zwei Körper des Ereignisses. Versuch einer performativen Hermeneutik”, einem Reenactment der "Moskauer Prozesse" und an „Hate Radio“, einem Theaterprojekt zur Rolle des Senders RTLM im ruandischen Genozid 1994.

Anmeldungen bitte an Dr. Céline Kaiser,
ckaiser@uni-bonn.de

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18.-19.6.2010
Konzeption und Organisation der interdisziplinären Tagung: »Szenen des Erstkontaktes zwischen Arzt und Patient« in Kooperation mit dem Medizinhistorischen Institut, Universitätsklinikum Bonn, und dem Simulationspatientenprogramm des TÄF, Campus Charité Mitte, Berlin

Das Tagungsprogramm können Sie
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Veranstaltungsort
Haus Venusberg, Haager Weg 28 - 30, 53127 Bonn - Venusberg